Food-Facts

Bananen: Food-Facts

elenaehrung
Die krumme, gelbe Frucht macht immer wieder von sich reden, wenn es um Ernährung und Diät geht. Dabei werden ihr die verschiedensten Eigenschaften zugesprochen: Bananen machen glücklich und sie sind ein optimales Sportler-Obst .

Weniger gut kommt die Banane hingegen in manchen Diätlehren weg, hier wird sie fälschlicherweise als nicht diätfreundlich, zu kalorienreich oder gar als Dickmacher abgetan.

Zwar hat die Banane im Vergleich zu anderen Obstsorten einen höheren Kaloriengehalt, dennoch ist sie auch während einer Diät eine hervorragende Bereicherung des Speiseplans.

Ein Snack für alle Fälle:
Die Mischung aus einfachen und komplexen Kohlenhydraten macht die Banane zu einer hervorragenden Snackmahlzeit für einen schnellen und gleichzeitig lang anhaltenden Energiekick. Die einfachen Kohlenhydrate können vom Körper leicht aufgenommen werden und bringen schnell neue Energie bei akuter Schlappheit. Aus diesem Grund eignet sich diese Frucht sehr gut als Kraftschub für Sportler.

Die komplexen Kohlenhydrate und Ballaststoffe werden vom Körper langsamer verwertet. Die Wirkung hält länger vor und bringt anhaltend Kraft. Die enthaltenen Ballaststoffe bewirken eine gute und dauerhafte Sättigung. Damit ist die gelbe Frucht als Snackmahlzeit bestens geeignet. Sie ist praktisch verpackt, lässt sich gut mitnehmen und kann immer und überall zwischendurch verzehrt werden.

Bananen sind fettarm und enthalten reichlich B-Vitamine und Mineralstoffe. Kalium und Magnesium, das besonders in den Bananen vorkommt, wird u.a. für die Funktion von Nerven und Muskulatur benötigt. Eine reichliche Kaliumzufuhr hat eine blutdrucksenkende Wirkung. Durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen hat die Banane auch als Brainfood auf sich aufmerksam gemacht. Sie soll die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Gute Laune:
Ein weiteres Plus der Banane ist die stimmungsaufhellende Wirkung. Insbesondere in den oftmals grauen und verregneten Herbst- und Wintertagen bringt die gelbe Frucht so ein wenig Sonne in den Tag. Bananen enthalten Serotonin. Dieser Glücksbotenstoff vermittelt Entspannung, Zufriedenheit und macht gute Laune. Allerdings ist nicht das Serotonin in den Bananen für die positive Wirkung verantwortlich. Mit der Nahrung aufgenommenes Serotonin kann nicht ins Gehirn gelangen. Gute Laune macht sie trotzdem: Die besondere Nährstoffkombination bewirkt, dass die Serotonin-Vorstufe, die ebenfalls in Bananen enthalten ist, ins Gehirn transportiert und zum Glückshormon umgebaut wird.

Grün oder gelb?
Durch den Reifungsprozess verändert sich das Kohlenhydratmuster der Banane. Der Energiegehalt bleibt jedoch unverändert. Je reifer die Banane ist, desto höher ist der Anteil an einfachen Kohlenhydraten. Sehr reife Bananen schmecken süsser. Während einer Diät empfiehlt es sich, auf vollreife Bananen zu verzichten, da diese aufgrund des geringen Anteils komplexer Kohlenhydrate weniger lange sättigen als weniger reife Früchte.

Gut gelagert:
Bananen werden noch grün geerntet und müssen deshalb nachreifen. Grüne Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach. Der Reifungsprozess lässt sich beschleunigen, wenn man die Banane in eine Papiertüte legt. Besonders schnell geht es, wenn ein Apfel dazugelegt wird. Denn Äpfel produzieren ein Gas, welches die Reifung von Gemüse und Obst beschleunigt. Durch Lagerung nachgereifter, gelber Bananen im Kühlschrank kann man ein Überreifen verhindern. Zwar verfärbt sich die Schale dann braun, Festigkeit und Geschmack bleiben aber erhalten. Unreife, grüne Bananen gehören nicht in den Kühlschrank, da dadurch der Nachreifungsprozess gestoppt wird. Werden die Früchte anschliessend bei Raumtemperatur aufbewahrt, kann der Reifungsprozess nicht fortgesetzt werden und die Früchte verrotten schnell.

Bananen lassen sich vielseitig verwenden. Egal ob pur genossen, zusammen mit Müsli oder Joghurt oder als Shake, Bananen sind ein gesunder und leckerer Snack auch während einer Diät!

In 100g Bananen stecken rund 91kcal, 0.3g Fett, 21g Kohlenhydrate, 1.1g Eiweiss und 2g Nahrungsfasern.

elenaehrung

 

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