Food-Facts

Gemüse: Food-Facts


Zum Knollen- und Wurzelgemüse zählen z.B. Meerrettich, Karotten, Kartoffeln, Radieschen, Rettich, Randen, Schwarzwurzel, Sellerie, etc. Mit Ausnahme von Sellerie, den mal als ganze Pflanze verzehrt, werden bei dieser Art von Gemüse nur die im Boden wachsenden Speicherorgane (Knollen und Wurzeln) verzehrt. Vom Zwiebelgemüse, das neben Zwiebeln auch Knoblauch, Lauch und Schnittlauch umfasst, isst man bei manchen Arten die Speicherorgane (Zwiebeln), bei anderen Arten (z.B. Frühlingszwiebeln, Schnittlauch) auch oder nur die überirdischen Pflanzenteile. Zum Kohlgemüse gehören u.a. Blumenkohl, Broccoli, Chinakohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Weiss- und Rotkohl sowie Wirsing; zum Stängelgemüse, das auch mehrjährige Arten umfasst, zählen Rhabarber und Spargel. Neben verschiedenen Salatsorten zählen zum Blattgemüse auch Artischocke, Mangold, Petersilie und Spinat. Zum Fruchtgemüse, von dem die Früchte verzehrt werden, gehören Aubergine, Gurken, Kürbisse, Peperoni, Tomaten, Zucchetti und Mais.

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Seine ernährungsphysiologische Bedeutung liegt v.a. in seiner grossen Nährstoffdichte. Es besitzt einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Nahrungsfasern; einige Gemüsearten haben auch einen hohen Proteingehalt (z.B. Sojabohnen), andere einen hohen Stärkegehalt (z.B. Kartoffeln). Der Kaloriengehalt ist dagegen meist niedrig, da Gemüse einen hohen Wasseranteil hat. Blattsalate liefern mit rund 10 – 15kcal / 100g am wenigsten Energie; die meisten anderen Gemüsearten haben einen Energiegehalt von 20 – 30kcal / 100g.

Gemüse besitzt viele gesundheitsfördende Eigenschaften. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Gemüseverzehr Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vorbeugt. Neben Vitamin C, Folat und Nahrungsfasern (Ballaststoffen) ist diese Schutzwirkung den im Gemüse enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen zu verdanken. Besonders viele dieser Substanzen kommen im Kohlgemüse vor. Da jedes Gemüse andere sekundäre Pflanzenstoffe enthält, ist es wichtig, regelmässig eine vielseitige, saisonale Auswahl von Gemüse zu sich zu nehmen.

Wir von elenährung empfehlen Ihnen täglich 400g oder mehr Gemüse und Salat zu verzehren.

Bereits innerhalb von 24 Std. kann Gemüse je nach Art fast 50% seines Vitamingehalts einbüssen. Das ganze Jahr über erhältliches Gemüse aus fernen Ländern ergänzt das hiesige Angebot, wird aber oft noch unreif geerntet und verliert auf dem Transportweg den Grossteil seiner Inhaltsstoffe.

Frischgemüse muss kühl und dunkel, z.B. im Gemüsefach des Kühlschranks, gelagert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass Gemüse nicht zusammen mit Früchten aufbewahrt werden. Viele Fruchtsorten scheiden das Gas Äthylen aus, das den Reifeprozess beschleunigt und bei gemeinsamer Lagerung die Haltbarkeit von Gemüse beeinträchtigt.

Gemüse sollte schonend zubereitet werden, da die darin enthaltenen Vitamine sehr empfindlich sind. Durch Einwirkung von Hitze und Wasser gehen 20 – 50% der Vitamine verloren. Deshalb soll man Gemüse zwar gründlich, aber nicht zu lange waschen, nicht einweichen, möglichst kurz garen (z.B. Dünsten oder Dämpfen) und nicht warm halten.

Nachstehende Tabelle vermittelt Ihnen einen Überblick wann welches Gemüse in der Schweiz Saison hat. Saisongemüse hat einen weit aus höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt als Importware. Achten Sie beim Kauf auch auf regionales Bio-Gemüse, da dieses weitaus weniger Schadstoffe enthält.

Saisonkalender Gemüse CH

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