Food-Facts · Rezepte

Krautstiel-Frittata: farbenfrohes Rezept & spannende Food-Facts

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Die leuchtenden, kräftigen und herbstlichen Farben des Krautstiels machen gute Laune und lenken etwas von den letzten tristen und grauen Novembertagen ab.

Krautstiel – auch Mangold genannt – schmeckt wie es der Name schon sagt, sehr krautig und hat eine erdige Würze. Kein Wunder, denn der Krautstiel ist mit der Rande verwandt.
In diesem Rezept balancieren der saftige Speck und die leichte Süsse der Zwiebel das herbe Aroma gekonnt aus.

Da Krautstiel viel Oxalsäure und Nitrat enthält, sollte die Frittata nicht wieder aufgewärmt werden. Aber keine Sorge, sie schmeckt auch kalt sehr gut.
Durch Kochen oder Blanchieren wird die Oxalsäure aus dem Krautstiel ausgelöst. Daher bitte nach dem Blanchieren das Kochwasser wegschütten und nicht weiterverwenden.

Krautstiel enthält besonders viel von dem fettlöslichen Vitamin K welches wir vor allem für die Knochenbildung, Blutgerinnung und Wundheilung benötigen. Aber auch die Vitamine A (verantwortlich für gesundes und starkes Haar) und E (sorgt für schöne Haut) sowie die Mineralstoffe Eisen (zuständig für die Blutbildung), Kalium (wichtig für die Muskel- und Nervenfunktionen), Magnesium (unerlässlich für den Knochenaufbau) und Natrium (sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper) sind im Mangold vorhanden.

Die Frittata portionieren und in eine Tupperdose in Kühlschrank aufbewahren. So hält sie sich bis zu 4 Tage und kann als Frühstück oder als Ergänzung zu einem grossen, frischen Salat genossen werden.

Farbenfrohe Krautstiel-Frittata


Zutaten:

  • 4 grosse Bio-Eier
  • 1 Bund Regenbogen-Krautstiel (ca. 400 g)
  • 1/2 Zwiebel
  • 50 g Bratspeck
  • 1 EL Ghee (geklärte Butter) zum Anbraten
  • Salz & Pfeffer

Nährwerte pro Portion (185 g = 1/4 Stück):

  • 180 kcal
  • 13.5 g Fett
  • 4 g Kohlenhydrate
  • 11 g Eiweiss
  • 1.5 g Nahrungsfasern

Zubereitung:

  • Ofen auf 200° Grad vorheizen, Grillfunktion einschalten.
  • Eier in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer kräftig verquirlen. Beiseite stellen.
  • Krautstiel waschen und trocken schleudern. Die Stiele von den Blättern trennen.
  • Zwiebel würfeln. Stiele in 1 cm lange Stücke schneiden oder in der Küchenmaschine ganz kurz klein häckseln.
  • Bratspeck in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett anbraten. Nicht zu knusprig rösten, da der Speck später im Ofen nochmals durch die Grillfunktion Hitze bekommt.
  • Ghee oder Butter/Öl in einer grossen Pfanne* erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Krautstiele hinzufügen und bei mittlerer Hitze für ca. 6 Minuten weichköcheln.
  • In der Zwischenzeit die Blätter des Krautstiels in Streifen schneiden. Am einfachsten und effektivsten funktioniert dies mit der sogenannten Chiffonade-Technik. Einige Blätter aufeinander legen, fest zusammenrollen und fein schneiden.
  • Nun die Blätter der Pfanne hinzufügen und gut mit den Stielen und der Zwiebel vermengen, salzen und pfeffern und für ein paar Minuten köcheln. Den angebratenen Speck unter die Krautstiel-Masse mischen.
  • Pfanne vom Herd nehmen und die verquirlten Eier über die Masse geben. Alles gut miteinander vermengen und für ca. 15 Minuten, bis das Ei gestockt ist, in den Ofen schieben.
  • Die Frittata schmeckt sowohl heiss als auch kalt.

* Bitte darauf achten, dass die Pfanne backofenfest ist. Vorsichtshalber den Pfannenstiel gut mit Aluminiumfolie einwickeln.

Genussvarianten:

  • Krautstiel mit frischem Blattspinat kombinieren
  • selbstverständlich schmeckt dieses Gericht auch vegetarisch hervorragend: anstelle von Bratspeck z.B. Feta-Käse oder Gruyère über die Frittata geben und im Ofen gratinieren

http://www.elenaehrung.wordpress.com

 

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