Diabetes-Facts · Food-Facts

Über den richigen Umgang mit süssen Sünden & eine hilfreiche Übersicht zu den verschiedenen Zuckerarten

zuckerBye bye Schlaraffenland!
Ständig werden wir mit Werbebotschaften bombardiert, in den Auslagen im Supermarkt winken uns Sonderangebote zu, auf dem Weg zur Arbeit lockt das Café um die Ecke mit „Milchkaffee & Gipfeli zum Mitnehmen“, im Bahnhof reihen sich, neben Brezel- und Wurststand, eine Fast Food-Kette an die andere, welche mit energiedichten aber nährstoffarmen Snacks um hungrige Kundschaft buhlen. Es verwundert daher kaum, dass wir oft mehr essen, als wir uns vorgenommen haben. Aber was tun? Kalorienfreie Zeiten bewusst einplanen, in denen Essen nichts zu suchen hat.

kuchen

  1. Treffen ohne Kuchen
    Geselligkeit ist oft mit Essen verbunden. Besser nur zum Kaffee, zum Kinobesuch, zum Spazierengehen oder noch besser gleich zum Sport verabreden.
  2. Kochsendungen abschalten
    Das Herumhantieren mit appetitlichen Zutaten regt weniger zum Kochen als vielmehr zum Essen an, leider. :)
  3. Aussitzen
    Knurrt der Magen zu früh, also in der kalorienfreien Zeit, reicht es meistens, wenn man sich ablenkt oder sich einer neuen Aufgabe widmet. Ein spannendes Buch schafft hier effektiv Abhilfe.

schokoladeEiserner Verzicht ist jedoch oft sinnlos
Alle die ihr Gewicht reduzieren möchten, stehen vor der Frage, wie sie die kleinen „Sünden“ zwischendurch in den Griff bekommen. Es ist sinnlos Schokolade, Chips & Co. für immer abzuschwören, stattdessen sind kleine Schritte wirkungsvoller als vollkommene Enthaltsamkeit. Denn vermutlich wird man irgendwann schwach und fühlt sich als Versager, wenn man die eigenen Regeln bricht. Nimm dir daher vor z.B. am Ende der Woche noch die Hälfte des Schokoladen- oder Knabbervorrats übrig zu haben und freu dich über jedes eingesparte Stück der geliebten Sünde. Auf diese Weise hältst du viel wahrscheinlicher durch und wirfst nicht so schnell das Handtuch.

Computer, Handy und Fernseher ausschalten! Auch wenn’s schwerfällt
Gehst du einer sitzenden Tätigkeit nach und hockst Abends noch vor dem Fernseher oder Computer, dann kannst du kaum so wenig essen, wie du eigentlich an Energie brauchst. Des Weiteren ist die Verbindung von snacken und auf-einen-Bildschirm-kucken doppelt gefährlich für die Linie: das Hirn registriert nicht was du gerade isst, somit leidet nicht nur der Genuss sondern auch das Sättigungsgefühl. So passiert es ganz leicht, dass du über deine persönliche Sättigungsgrenze hinaus isst und es erst bemerkst wenn dein Teller schon leer ist und dein Bauch unangenehm spannt. Nimm dir daher die nötige Zeit beim Essen. 20 Minuten reichen bereits, diese kleine, aber wichtige Auszeit kann sich auch der noch-so-schwer-beschäftigte Manager nehmen.

doughnutWenn sündigen, dann bitte bewusst
Oft wird geraten, anstelle von Schokolade eine Frucht zu essen, doch dieser Tausch befriedigt echte Zucker-Junkies nicht. Hier kann sich die Küchenwaage als nützlicher Trick anbieten. Die Lieblings-Sünde einfach abwägen, auf 1/4 reduzieren und dann bewusst geniessen. Noch wichtiger: keine Reue zeigen!

Nachfolgend eine hilfreiche Überschicht zu diversen Zuckerarten:

zuckerwuerfelSaccharose: Bezeichnung für den üblichen Haushaltszucker. Dieser besteht aus Zuckerrübe oder aus Zuckerrohr. Alle Sorten, auch der braune Zucker, sind aus je einem Teil Traubenzucker und einem Teil Fruchtzucker aufgebaut.

Dextrose & Glukose: Beides sind Bezeichnungen für Traubenzucker. Obwohl sie aus Kartoffel- oder Maisstärke hergestellt sind, sind sie chemisch gleich aufgebaut wie Glukose im Blut.

Laktose: Bezeichnung von Milchzucker. Milchzucker kommt, wie es der Name bereits verrät, ausgiebig in Milchprodukten vor (Milch, Rahm, Joghurt, Quark, Frischkäse, etc.) und wird nicht von allen gleich gut vertragen.

Fruktose: Bezeichnung für Fruchtzucker. Insbesondere kommt Fruktose in Früchten vor. Diese Zuckerform ist nicht gesünder als andere Zuckerarten, im Gegenteil! Experten bezeichnen diesen Zucker als lipogen, also fettfördern, da er in der Leber direkt in Fett umgewandelt wird.

Sirup & Honig: Ahorn-, Frucht- oder Rübensirup bestehen bis zu 80% aus Zucker. Als flüssige Zucker gehen alle Sorten blitzschnell ins Blut und sorgen für einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Süsse mit „-it“ am Ende:
Sorbit, Mannit, Xylit, Maltit, Laktit… Dies sind chemische Varianten von Zuckerarten (Zuckeralkohole). Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht, sind in der Süsskraft unterschiedlich stark und haben oft halb so viele Kalorien wie gewöhnlichen Zucker. Oft sind diese Zuckerarten in Diabetikerprodukten (Light-Produkten) oder zuckerfreien Kaugummis und Bonbons enthalten. Ein Überkonsum wirkt abführend.

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Ein Kommentar zu „Über den richigen Umgang mit süssen Sünden & eine hilfreiche Übersicht zu den verschiedenen Zuckerarten

  1. Persönlich fahr ich lieber den Stil, ganz oder gar nicht. Aus eigener Erfahrung weis ich, dass man sich künstliche Süße irgendwann abgewöhnt. Greift man aber einmal wieder zu, wars das und man hängt wieder an ihr wie in der Kindheit.

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